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Nahrungsergänzungsmittel sind Produkte zur erhöhten Versorgung des menschlichen Stoffwechsels mit bestimmten Nähr- oder Wirkstoffen im Grenzbereich zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln.

Rechtlich ist diese Produktgruppe im EU-Recht durch die Richtlinie 2002/46/EG geregelt. Dabei sind insbesondere die zulässigen Mineralstoffe und Vitamine vorgegeben. In der hierauf basierenden Nahrungsergänzungsmittelverordnung ist ein Nahrungsergänzungsmittel:

„ein Lebensmittel, das

  • dazu bestimmt ist, die allgemeine Ernährung zu ergänzen,
  • ein Konzentrat von Nährstoffen oder sonstigen Stoffen mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung allein oder in Zusammensetzung darstellt und
  • in dosierter Form, insbesondere in Form von Kapseln, Pastillen, Tabletten, Pillen, Brausetabletten und anderen ähnlichen Darreichungsformen, Pulverbeutel, Flüssigampullen, Flaschen mit Tropfeinsätzen und ähnlichen Darreichungsformen von Flüssigkeiten und Pulvern zur Aufnahme in abgemessenen kleinen Mengen in den Verkehr gebracht wird.“

Da sie rechtlich zu den Lebensmitteln gehören, fallen sie in Deutschland unter die Regelungen des Lebensmittel- und Futtergesetzbuchs (LFGB). Die erlaubten Vitamine und Mineralstoffe sind in Anhang 1 der Nahrungsergänzungsmittelverordnung (NemV) aus dem Jahre 2004 aufgeführt. Als weitere Inhaltsstoffe sind sonst ausschließlich lebensmittelspezifische Rohstoffe gemäß LFGB und Novel Food Verordnung zugelassen.

In Deutschland typische Inhaltsstoffe sind Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien.

Besonders wirkungsvolle Nahrungsergänzungsmittel kommen aus Südamerika. Auf diesem Blog möchten wir Ihnen einige hochwirksame Produkte vorstellen.

Vorgestellt werden:

  • Uña de Gato (auch Katzenkralle genannt, eine Lianenrinde aus dem peruanischen Regenwald, den passenden Wikipedia-Artikel finden Sie hier)
  • Maca (eine Wurzelknolle aus den peruanischen Anden, den passenden Wikipedia-Artikel finden Sie hier)
  • Acerola (eine Kirsche aus dem brasilianischen Regenwald, den passenden Wikipedia-Artikel finden Sie hier)
  • Guarana (eine Kernfrucht/Liane aus dem Amazonas, den passenden Wikipedia-Artikel finden Sie hier)

Guarana (lat. paullinia cupana) ist den Indios im Amazonasgebiet schon seit Jahrhunderten bekannt. Die geschälten und getrockneten roten Früchte mit ihren bitter schmeckenden Kernen werden zu einem hellbraunen Pulver zermahlen, in Wasser aufgeschwemmt und mit Honig gesüßt getrunken. Die Kerne zeichnen sich durch ihren hohen Koffeingehalt (ca. 4–8 % in der Trockenmasse) aus. Das Getränk wirkt ähnlich wie Kaffee anregend und dämpft Hungergefühle. Die zeitlich so unterschiedliche Wirkung lässt sich dadurch erklären, dass das Koffein in den Guarana-Samen an Gerbstoffe gebunden ist, die erst abgebaut werden müssen, bevor das Koffein freigesetzt wird und seine Wirkung entfalten kann. Aufgrund dieser schonenden Koffeinabgabe ist Guarana gerade für Personen geeignet, die Kaffee oder Tee nicht vertragen, aber auf die stimulierende Wirkung nicht verzichten möchten.

Die Indianer des Amazonas schätzen Guarana, da es die Magenschleimhäute nicht reizt, sondern wegen der koffeinbedingten durchblutungsfördernden Wirkung in ihrer Funktion unterstützt. Weitere positive Effekte sind laut den Indios eine verbesserte Stoffwechselleistung und Verdauung, eine anregende Wirkung auf das Kreislauf- und Atemzentrum sowie die tonisierende Wirkung auf die Herzkranzgefäße, die sich durch die geringe und milde Abgabe des Koffeins erweitern, also besser durchblutet werden. Die sanfte Koffeinabgabe fördere nicht zuletzt auch die Konzentration und schärfe das Gedächtnis und die Wahrnehmung. Die ideale Energie also auch für wichtige Lernaufgaben und Prüfungen und konzentriertes geistiges Arbeiten. Aus der traditionellen Anwendung heraus nutzt man Guarana gegen Müdigkeit, Kopfschmerzen, zur allgemeinen Erweiterung des Leistungspotentials, gegen oder bei Magen- und Darmerkrankungen und um das Hungergefühl einzudämmen.

Weitere interessante Links über die kraftvolle Wirkungsweise von Guarana, medizinische Erkenntnisse und Studien:

Guarana – Wirkung

Guarana – der Energieschub

Guarana – Ernährung Info

Acerola (lat.: Malpighia glabra), auch Acerolakirsche, Ahornkirsche, Antillenkirsche, Kirsche der Antillen, Puerto-Rico-Kirsche, Westindische Kirsche, Azerola, Jamaika-Kirsche, Barbados-Kirsche genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Malpighiengewächse (Malpighiaceae) und wird als Obst genutzt. Acerola ist in Texas, Mexiko, Panama, Brasilien und Guatemala verbreitet, auch auf Jamaika gibt es Vorkommen. Außerhalb des natürlichen Verbreitungsgebietes wird die Art selten kultiviert. Hauptanbaugebiet ist Brasilien.

Die Acerola-Kirsche ist eine der vitaminreichsten Früchte der Welt. Sie beinhaltet sogar 30% mehr Vitamin C als eine Zitrone.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 80 mg Vitamin C pro Tag. Unter bestimmten Bedingungen steigt der Vitamin C Bedarf rasch an, so dass z. B. im Winter, wenn die Abwehrkräfte in Zeiten der Erkältungsepidemien und Grippewellen gestärkt werden sollte, unter Stress, in der Schwangerschaft, bei Rauchern und bei hoher körperlicher Belastung eine zusätzliche Zufuhr sinnvoll ist. Wer allergisch auf Zitrusfrüchte reagiert und deshalb Probleme mit der Vitamin C-Zufuhr hat, kann bedenkenlos das Acerolapulver einnehmen.

Des Weiteren enthält die Acerola-Kirsche Eisen, Kalzium, Magnesium, Vitamin B1 und B2, Provitamin A und andere wertvolle Substanzen, die dem Körper bei der Verarbeitung von Vitamin C unterstützen. Der Geschmack der Acerola-Kirschen ist leicht säuerlich, aber insgesamt sehr dezent, so dass der Saft sich gut mit anderen Obstsorten und Milchprodukten wie Joghurts, Quarks und Speiseeis verträgt.

Weitere interessante Informationen zur Wirkung der Acerola-Kirsche:

Die Acerola Kirsche – Campusstudie

Lifeline – Acerola Kirsche

Maca (lat.: lepidium meyenii walp) ist eine Knolle, welche ausschließlich auf einem Hochplateau in den peruanischen Anden auf ca. 4200 m wächst. Und nur dort. Das Besondere an dem Plateau Bombom, wie es die Peruaner nennen, ist der ganz spezielle Boden. Während der Schneeschmelze fließt das mit Nährstoffen und Mineralien angereicherte Wasser auf das Bombom Plateau und tränkt den Boden mit diesen wertvollen Stoffen. In Verbindung mit der der dünnen Luft und der Höhe sind auf diesem Plateau Bedingungen geschaffen, welche in keinem Labor oder anderem Ort auf der Welt nachempfunden oder kopiert werden können.

Man sagt Maca nach, der natürliche Energiespender für Körper und Geist zu sein, weshalb auch schon die Inkas diese Wunderknolle verehrten. Laut Aussagen der Andenvölker erfreuen sich Menschen, die Maca zu sich nehmen, eines langen Lebens, sowie hervorragender geistiger und körperlicher Gesundheit. Maca wird von den peruanischen Einwohnern als Heilpflanze verehrt und findet dort vielfältige Verwendung. Es wird von der indigenen Bevölkerung sogar als Potenzmittel, als eine Art natürliches Viagra, genutzt. Auch die spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert entdeckten die Wirkung der sagenhaften Knolle und brachten sie nach Europa.

Neben einer Fülle an biologischen Proteinen (sämtliche essentiellen Aminosäuren) und Vitaminen (Vitamin B und C, B6, D3, Thiamin, Niacin und Riboflavin), besitzt Maca auch Mineralien wie Magnesium, Phosphor, Calcium und Eisen. Diese werden aus den Höhen der Anden hinunter gespült und machen diese Wurzelknolle so besonders. Alle essentiellen Fettsäuren, wie Ölsäure, Palmitinsäure und Linolsäure sind ebenso enthalten wie natürliche Kohlenhydrate.

Diese einzigartige und natürliche Zusammenstellung macht Maca zu einen wahren Powerknolle, welche nicht nur Leistungssportler hoch schätzen, sondern jedem Power für den Tag bescheren kann.

Weitere interessante Links über die kraftvolle Wirkungsweise von Maca, medizinische Erkenntnisse und Studien:

Maca – Health4life

Maca – Risikobewertung

Maca – Vitaminhaus

Diese wundersame Pflanze mit lateinischem Namen Uncaria tomentosa, auch Katzenkralle oder eng. Cat´s Claw genannt, wurde schon seit Urzeiten von den im peruanischen Regenwald ansässigen Indianern als Heilpflanze verehrt und findet dort vielfältige Verwendung. Nach der neuerlichen Wiederentdeckung durch westliche Forscher in Peru, begann Uña de Gato einen in der Geschichte noch nie dagewesenen Siegeszug rund um die Welt. Laut Informationen europäischer Wissenschaftler verwenden die Ureinwohner Südamerikas Uña de Gato schon seit mindestens 2000 Jahren um ihr Immunsystem (um bis zu 50 %) zu stimulieren. Die Indianer Perus schätzen die Wurzel und Rinde (innere Rinde) dieser Liane nicht nur wegen seiner antibakteriellen, antiviralen, harntreibenden und blutdrucksenkenden Wirkung. Vor allem wird Uña de Gato für die Behandlung von Arthritis, inneren Infektionen, zur Wundheilung und bei bestimmten Formen von Krebs (Darm und Lunge) verwendet. Seit einiger Zeit verwenden Perus Einwohner Uña de Gato sogar bei HIV.

Schon die Inkas waren davon überzeugt, dass Uña de Gato dem Alterungsprozess entgegenwirkt und sie vor Krankheiten schützt. Der Stamm der Asháninka Indianer benutzt Uña de Gato  zur Behandlung von Asthma, Entzündungen der Harnwege, zur Erholung nach Entbindungen, zur Nierenreinigung, zum Kurieren tiefer Wunden, bei Arthritis, Rheumatismus und Knochenschmerzen, zur Behandlung von Entzündungen und Magengeschwüren sowie geben Krebs (Quelle: Herbal Secrets of the Rainforest von Leslie Taylor). Untersuchungen amerikanischer Wissenschaftler haben genau das bestätigt. Uña de Gato soll nicht nur ein starkes Antioxidans sein, welches Freie Radikale beseitigt und somit die Zellerneuerung unterstützt, es wirke auch antileukämisch, entzündungshemmend, immunsteigernd, krebshemmend und antiviral. Zudem hat 100% natürliches Uña de Gato keine unerwünschten Nebenwirkungen.

Bei der „First International Conference on Cat´s Claw” 1994, gesponsert von der World Health Organization (WHO, Weltgesundheitsorganisation der UN), wurde Uña de Gato offiziell als Medizinpflanze anerkannt.

Weitere interessante Links über die kraftvolle Wirkungsweise von Uña de Gato, medizinische Erkenntnisse und Studien:

Uña de Gato – Liane der Hoffnung

Cat’s Claw – Herbal Secrets of the Rainforest

Uña de Gato – Krallendorn

Uña de Gato – Österreichischer Apotheker-Verlag

Heilpflanzen aus dem Regenwald

Darmkrebs – Behandlung mit Uña de Gato

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